Aktuelles aus dem Bodenbrüterprojekt

Damit auch zukünftig kleine Kiebitze auf sächsischen Äckern schlüpfen braucht es weitere Anstrengungen.

25.06.2015

Abschluss des Bodenbrüterprojekts

Nach sechs Jahren endet zum 31.07.2015 das Boden­brüter­projekt im Frei­staat Sachsen. Von 2009 bis 2013 wurden nutzungs­integrierte Arten­schutz­maßnahmen für Reb­huhn, Kiebitz und Feld­lerche ent­wickelt und er­probt. Dies er­folgte in enger Kooperation mit über 50 Land­wirt­schafts­betrieben. Zudem wurde die Arbeit durch zahl­reiche Ornitho­logen, Ver­bände, Vereine und Be­hörden unter­stützt. An dieser Stelle noch­mals ein herz­liches Danke­schön!

Die Erprobungs­maßnahmen er­wiesen sich grund­sätz­lich als ge­eignet, die Be­stände der Ziel­arten positiv zu be­einflussen. Dies konnte an­hand tat­säch­licher Nutzung und/oder potenzieller Eignung auf­grund struktu­reller Eigen­schaften be­legt werden. Des Weiteren wurden Synergien für weitere Tier- und Pflanzen­arten dokumen­tiert. Mehrere Maß­nahmen fanden Ein­gang in die neue säch­sische Förder­richt­linie der Agrar­umwelt- und Klima­­maßnahmen AUK/2015. Die intensive Arbeit vor Ort, fach­liche Be­ratung, Umsetzungs­begleitung und Vortrags­tätig­keit führte zu einer Stärkung der Zusammen­arbeit aller Akteure. Die Be­ratung von Land­wirten zu Natur­schutz­fragen wird durch ein landes­weites Netz von Natur­schutz­beratern fort­gesetzt.

Mit dem Abschluss­bericht zu den Ergeb­nissen des Boden­brüter­projekts und den Empfehlungen zur Um­setzung steht dem Frei­staat Sachsen eine Grund­lage zur Stärkung des Boden­brüter­schutzes zur Ver­fügung. Wenn die Erkenntnisse um­gesetzt werden können, rückt das Ziel einen großen Schritt näher, den Bestands­rückgang von Reb­huhn, Kiebitz und Feld­lerche in der säch­sischen Agrar­landschaft auf­zuhalten.


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Titelseite des 60-seitigen Kurzberichts zum Bodenbrüterprojekt

25.02.2015

Kurzbericht zum Bodenbrüterprojekt erschienen

Nach fünf Jahren Projekt­arbeit ist nun die Kurz­fassung des Abschluss­berichts zum Boden­brüter­projekt in der Schriften­reihe des LfULG e­rschienen. In knapper Form sind darin die wichtigsten Ergeb­nisse zusammen­gestellt. Der Kurz­bericht kann über den Opens external link in new windowPublikations­versand des Frei­staates Sachsen kosten­los als pdf-Datei herunter­geladen werden.


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eine Empfehlung für Naturschutzberater und DVL-Regionalkoordinatoren - rebhuhngerechte Teilflächenpflege einer selbstbegrünten Ackerbrache

25.09.2014

Wissenstransfer gestartet

Ein zentraler Aspekt der dies­jährigen Arbeit war bzw. ist die Weiter­gabe der in fünf Jahren Boden­brüter­projekt ge­sammel­ten Er­kennt­nisse und Er­fah­rungen. Zu­nächst ein paar Hinter­gründe dazu. Unser Vor­schlag, die neue Förder­richt­linie der Agrar­umweltmaß­nahmen durch eine flächen­deckende Be­ratung zu flankieren, wurde an­genommen. Die bisherige Natur­schutz­beratung (C1) wird aus­geweitet und um Regional­betreuer er­gänzt. Während die Natur­schutz­berater die Land­wirte direkt zu mög­lichen Arten­schutz­maßnahmen be­raten sollen, wirken die Regional­koordinatoren des DVL (Opens external link in new windowDeutscher Ver­band für Land­schafts­pflege e. V.) im Hinter­grund. Sie sollen beispiels­weise die fach­lich-konzeptio­nelle Arbeit des Boden­brüter­projekts auf breiterer Ebene fort­setzen. Für jeden Land­kreis gibt es einen DVL-Regional­koordinator und einen oder mehrere Natur­schutz­berater. Wir er­hoffen uns davon eine Multi­plika­tion des bisher mit, landes­weit be­trach­tet, wenigen Partner­betrieben Er­reich­ten und hoffen auf positive Impulse für den Boden­brüter­schutz.

Die Natur­schutz­berater und Regional­koordinatoren wurden in zwei Ver­anstal­tungen zu Be­langen des Boden­brüter­schutzes auf Acker­land ge­schult. Schulungs­inhalte für die Be­rater waren die Ver­mitt­lung von Arten­kenntnissen, Aus­füh­rungen zu recht­lichen Aspekten des Boden­brüter­schutzes, Er­läute­rungen zu mög­lichen Arten­schutz­maß­nahmen und die Weiter­gabe von Praxis­rfahrungen aus dem Boden­brüter­projekt. Für die Regional­koordinatoren wurden die Schwer­punkte etwas anders ge­wichtet und um­fassten folgende Punkte: Arten­kenntnis, Konzeption von Arten­schutzmaßnahmen auf Land­schafts­ebene und Auf­bau lokaler Netz­werke.

Die Präsentationen zu beiden Ver­anstal­tungen stehen auf der Opens internal link in current windowDownload­seite zum Herunter­laden bereit.


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"Rebhuhntraum" - Getreidestoppelbrache mit Strohschwaden und -ballen

28.07.2014

Maßnahmen im Betriebsjahr 2014/15

Im Betriebs­jahr 2014/15 ist es letzt­malig mög­lich, Boden­brüter­schutz­maßnahmen aus Mitteln des Boden­brüter­projekts zu be­antragen. Dies be­trifft Kiebitz­inseln als selbst­begrünte Brachen in Winte­rungen (Maß­nahme K1a), Kiebitz­inseln als selbst­begrünte Brachen in Somme­rungen (Maß­nahme K2) und Stoppel­brachen (Maß­nahme R3). Die Maß­nahmen­beschreibungen finden Sie Initiates file downloadhier (0,8 MB).

Mit Be­ginn des neuen Opens external link in new windowFörder­programms AUNaP im kommenden Jahr wird es nicht mehr mög­lich sein, die bisherigen Boden­brüter­maßnahmen zu nutzen. Die be­stehenden Flächen, ins­besondere die Rebhuhn­brachen und Kiebitz­inseln, sollten je­doch un­bedingt fort­geführt werden, damit die in den ver­gangenen Jahren er­zielten Fort­schritte beim Arten­schutz nicht wieder ver­loren gehen. Wir haben dazu eine Tabelle er­arbeitet, in der die etwaigen Ent­sprechungen neuer AUNaP-Maß­nahmen zu den Maß­nahmen des Boden­brüter­projekts auf­geführt sind (Initiates file downloadlink zur Tabelle). Im Detail gibt es selbst­verständ­lich Ab­weichungen von den bisherigen Leistungs­beschreibungen, aber grund­sätz­lich sind die ge­nannten Förder­maßnahmen ge­eignet, den Boden­brüter­schutz fort­zuführen. Teil­weise sind die jähr­lichen Ver­gütungen höher als bisher. Dort wo die Ver­gütungen zu­nächst gering er­scheinen, wie z. B. für die K2-Kiebitz­insel in Mais, sei darauf hin­gewiesen, dass es sich bei den Flächen meist um Nass­stellen mit Minder­ertrag oder Ertrags­risiko handelt und ja auch nicht in jedem Jahr Mais auf dem be­antragten Schlag an­gebaut wird.


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Drainagegraben statt Feuchtwiese
ausgeräumte Feldflur statt strukturreicher Kulturlandschaft

28.05.2014

Refugien für Rebhuhn und Kiebitz

Ein Ergebnis des Bodenbrüter­projekts war die Erkennt­nis, dass lang­fristig ein Bestands­erhalt von Reb­huhn und Kiebitz in Sachsen nur durch Ein­rich­tung von Refugien mög­lich ist. Diese dauer­haft zu sichernden Lebens­räme könnten dann durch weitere, frei­willige Maßnahmen er­gänzt werden und so ein art­gerech­tes Habitat­mosaik er­zeugen. Dabei wäre mit mannig­faltigen Synergie­effekten zu rechnen, sowohl konkret für be­stimmte Tier- und Pflanzen­arten, aber auch für den Biotop­verbund oder generell für das Landschafts­bild. Ein Ziel des der­zeitigen Projekt­zeitraums 2014/15 ist des­halb die Er­arbeitung ent­sprechender Vor­schläge zur Aus­wahl und Gestal­tung mög­licher Rebhuhn- und Kiebitz­refugien.

Seit April wurden daher 20 Kiebitz­refugien und drei potenzielle Rebhuhn­landschaften nach fach­lichen Kriterien aus­gewählt. Beim Kiebitz sind dies vor allem ehe­malige oder noch be­stehen­de Nass­wiesen oder Ver­nässungs­bereiche in Äckern, die mit geringem Auf­wand kiebitz­gerecht ge­staltet werden könnten. Aus land­wirt­schaft­licher Sicht sind dies meist Minder­ertrags- bzw. Ertrags­risiko­standorte. Die Flächen­größen um­fassen ca. 5 bis 50 ha. Für das Reb­huhn ge­nügt ein solch punktueller Ansatz nicht. Daher ist hier die mosaik­artige, rebhuhn­gerechte Auf­wertung größerer Land­schafts­ausschnitte ge­plant. In drei Rebhuhn­landschaften sollen je­weils 60-80 Klein­flächen mit ins­gesamt ca. 50 bis 70 ha Fläche einen Land­schafts­raum von ca. 1.000 ha rebhuhn­gerecht auf­werten. Dabei geht es beispiel­haft um den Ver­such, eine Charakter­art der vor­industriel­len Agrar­landschaft trotz intensiver Land­nutzung zu er­halten. Gleich­zeitig werden durch das Mosaik vieler kleiner Flächen Nischen für zahl­reiche andere Arten ge­schaffen. Ge­lingt dies, wäre es ein innovativer An­satz zum Er­halt der Arten­vielfalt hin zu einer wirk­lich nach­haltigen Land­bewirtschaf­tung.


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(Über-)Lebensraum Brachestreifen für das Rebhuhn

01.04.2014

Aktuelles vom Bodenbrüterschutz in Sachsen

Nach mehr als vier Jahren Projekt­arbeit wurde die Erprobungs­phase des Boden­brüter­projekts im Herbst 2013 ab­geschlossen. Die vor­liegenden Ergeb­nisse sind in einem aus­führ­lichen Ab­schluss­bericht ent­halten, welcher an das LfULG über­geben wurde. Dieser soll nach Frei­gabe allen Interessierten zur Ver­fügung stehen. Ein kurzer Über­blick wird in der nächsten Aus­gabe (2014) der Natur­schutz­arbeit in Sachsen er­scheinen.

Auf der letzt­jährigen DO-G-Tagung in Regens­burg wurden eben­falls einige Ergeb­nisse vor­gestellt. Die Präsen­ta­tion zum Vor­trag finden Sie im Opens internal link in current windowDownloadbereich. Zum Vor­trag er­schien auch ein Kurz­beitrag in der Zeit­schrift Vogel­warte, den Sie eben­falls herunter­laden können.

Zum 01.04.2014 startet nun ein Fort­führungs­projekt, in welchem die bisherigen Aktivi­tä­ten fort­gesetzt werden sollen. Schwer­punkte der Arbeit sind:

  • Fortführung des Monitorings ausgewählter Rebhuhn- und Kiebitz­vorkommen
  • Mitwirkung bei der Vor­bereitung dritt­mittel­finanzierter Boden­brüterschutz­aktivitäten, die für Rebhuhn und Kiebitz dauer­haft ge­eignete Lebens­räume zum grund­legenden Bestands­erhalt der Arten im Frei­staat Sachsen schaffen sollen
  • Fortführung nutzungs­integrier­ter Arten­schutz­maßnahmen in Koopera­tion mit Land­wirt­schafts­betrieben und Über­leitung vor­handener Flächen in ge­eignete Förder­instrumente
  • Erarbeitung einer landes­weiten Flächen­kulisse für Rebhuhn- und Kiebitz­maßnahmen
  • Brutplatzschutz für den Kiebitz
  • Wissens­transfer zu den Natur­schutz­beratern (C1) und den Regional­koordina­toren des DVL
  • Öffentlichkeits­arbeit

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mit zwei Stangen gesicherter Kiebitzbrutplatz auf Mais
bei Annäherung an den Brutplatz aufgeregt umherfliegendes Kiebitzmännchen

21.06.2013

Medienarbeit

In Lokalausgaben der Sächsischen Zeitung sind in den vergangenen Wochen zwei weitere Beiträge zum Kiebitz­schutz er­schienen. Für uns ist das immer eine be­son­dere Möglichkeit, den be­teiligten Landwirtschafts­betrieben unseren Dank zu ver­mitteln. Ein positi­ver Be­richt über das Arten­schutz­engagement in der ört­lichen Zei­tung hilft zu­dem, ein differenzier­teres Bild der land­wirt­schaft­lichen Praxis zu zeich­nen.

Gleichzeitig wird in der Bevölkerung, aber auch beim Bewirt­schaf­ter neben­an, um Ver­ständ­nis für zu­weilen im ersten Moment eigen­willige Maß­nahmen ge­worben. Der Blick auf die Kiebitz­insel mit Wasser­lache und Wild­wuchs ist nach der Lektüre viel­leicht ein anderer. Und vielleicht schaut mancher beim nächsten Mal etwas ge­nauer hin, wenn Kiebitze über seinem Acker balzen.

Opens external link in new windowSZ Großenhain - Maisfeld wegen Kiebitzen gesperrt (nur für Abonnenten)

Opens external link in new windowSZ Niesky - Bei Förstgen brüten seltene Vögel (nur für Abonnenten)


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Landwirt Christian Damme (re.) äußerte gegenüber Minister Frank Kupfer auch Kritik an komplizierten Förderregeln
Kiebitzinsel bei Bärwalde, von Landwirt Christian Damme seit fünf Jahren kiebitzgerecht hergerichtet

25.04.2013

Fünf Jahre Kiebitzschutz bei Bärwalde

Seit 2009 gibt es das Bodenbrüterprojekt und seit 2009 gibt es auch die Kiebitz­insel öst­lich von Bär­walde. Ein guter Anlass, um nach 2010 erneut vor Ort die Öffentlich­keit über die Projekt­aktivitäten zu infor­mieren.

Bei strahlendem Sonnenschein wurde deutlich, wie wichtig das Engage­ment von Frei­staat, Land­wirten und Ornitho­logen ist, wenn der Kiebitz als Brut­vogel in Sachsen er­halten werden soll. Auch Dank des Boden­brüter­projekts ist der Kiebitz­bestand im Raum Moritz­burg seit 2009 mit etwa 20 Brut­paaren konstant ge­blieben. Der mehr als 30-jährige Rück­gang in Sachsen hat sich zu­mindest hier nicht weiter fortgesetzt. Herr Staatsminister Frank Kupfer lobte am Feld­rand bei Bär­walde die Stärkung der Zusammen­arbeit zwischen Land­wirten und Vogel­schützern. Landwirt Christian Damme be­stätigte, dass er gern etwas für die Kiebitze tut, sparte aber auch nicht mit Kritik an starren Förder­regularien, die ihm das Engage­ment er­schweren.

Alle Beteiligten waren sich einig, dass mehr getan werden muss. Minister Kupfer ver­wies auf die neue Förder­periode, in welcher mittels auch nach Erkennt­nissen des Boden­brüter­projekts angepasster Agrar­umwelt­maßnahmen mehr Flächen für Reb­huhn, Kiebitz und Feld­lerche in der säch­sischen Feld­flur etabliert werden sollen. Wir vom Förder­verein Säch­sische Vogel­schutz­warte Nesch­witz e. V. ver­deutlichten darüber hinaus die Bedeutung der lang­fristigen Perspektive, z. B. durch dauer­hafte Siche­rung und Aufwertung bedeutender Brutplätze des Kiebitzes.

Opens external link in new windowPressemitteilung des SMUL

Opens external link in new windowBeitrag in der Freien Presse

Opens external link in new windowBeitrag in den Dresdner Neuesten Nachrichten, Ausgabe Radebeul (nur für Abonennten)

Opens external link in new windowBeitrag in der Sächsischen Zeitung, Ausgabe Großenhain (nur für Abonennten)

Opens external link in new windowBeitrag in der Osterländer Volkszeitung, Ausgabe Altenburg (nur für Abonennten)


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Herr Eichkorn (Präsident des LfULG), Herr Lorenz (Johne & Lorenz GbR Volkersdorf) und Herr Dr. Westphalen (Landesamt für Archäologie) (v.l.n.r.)
Die archäologischen Funde verdeutlichen den kulturgeschichtlichen Wert der Ackerfläche.

04.07.2012

Landwirtschaft, Artenschutz und Archäologie

Landwirtschaftliche Nutzflächen bergen auch Schutzgüter, die nicht sofort auf­fallen. Viele der archäo­logischen Boden­denkmale des Frei­staates Sachsen liegen auf Äckern und werden durch die land­wirt­schaft­liche Nutzung be­einträch­tigt. Zu deren Schutz sollen zu­künftig Synergien mit dem Arten­schutz ge­sucht und ge­nutzt werden.

Gestern fand dazu nördlich von Dresden ein Medien­termin am Rand einer Acker­brache des Bodenbrüterprojekts statt, die sowohl dem Reb­huhn­schutz als auch der Be­wahrung eines bronze­zeitlichen Gräber­feldes dient. Beispiel­haft wurde den Medien­vertretern ge­zeigt, wie durch ge­zielte Flächen­auswahl mehrere Schutz­güter auf einer Fläche ge­sichert werden können.

Vertreter des Landes­amtes für Archäo­logie präsentierten Fund­stücke und ver­mittelten an­schau­lich den ge­schicht­lichen Wert der Fläche. Im Juni ge­lang der Nach­weis eines Rebhuhn­paares auf der Brache. Der Präsi­dent des Säch­sischen Landes­amtes für Um­welt, Land­wirt­schaft und Geo­logie ver­wies auf den wert­vollen Bei­trag, den Land­wirte bei der Be­wahrung unserer Kultur­landschaft in all ihren Facetten leisten können.

Für die neue Förder­periode ab 2014 wollen die Be­hörden durch Ver­schnei­­dung von Gebietskulissen verstärkt nach solchen Flächen suchen. Artenschutz und archäo­logischer Boden­denkmal­schutz passen sehr gut zusammen.

Opens external link in new windowPressemitteilung des LfULG

Opens external link in new windowMDR-Meldung

Opens external link in new windowSächsische Zeitung, Ausgabe Radebeul (Beitrag kostenpflichtig, für Abonnenten frei)

Opens external link in new windowDresdner Neueste Nachrichten, Ausgabe Radebeul


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Energie vom Bauernhof

24.05.2012

Umweltauswirkungen des Energiepflanzenanbaus

Der Anbau von Energie­pflanzen hat in den ver­gangenenen Jahren stetig an Be­deutung ge­wonnen. Biogas­anlagen schießen aller­orten wie Pilze aus dem Boden. Mais wird in Sachsen gegen­wärtig auf etwa 100.000 ha angebaut, vor 20 Jahren waren es noch 30.000 ha weniger. Die Wirkungen auf die Kultur­landschaft und die dort vor­kommenden Tier- und Pflanzen­arten standen bisher bei der Diskussion um die zweifel­los sinn­volle Nutzung der Bio­energie meist im Hinter­grund

Am 15.06. findet im Internationalen Begegnungs­zentrum Ostritz eine Tagung statt, die sich mit den Umwelt­auswirkungen des Energie­pflanzen­anbaus im Land­kreis Görlitz be­schäftigt. Nach dem Vortrags­teil, wo auch Er­fahrungen aus dem Boden­brüter­projekt vor­gestellt werden, gibt es eine Podiums­diskussion mit den Teil­nehmern der Ver­anstaltung. Anschließend be­steht die Möglich­keit, im Rahmen einer Feld­fahrt Probe­flächen vor Ort zu be­sichtigen. Sie alle sind herz­lich dazu ein­geladen.

Das Programm und die Vorträge finden Sie Opens external link in new windowhier.


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02.04.2012

Vortrag zum Bodenbrüterprojekt auf der 50. Jahrestagung des VSO

Vom 30.03. bis 01.04. trafen sich Ornithologen aus ganz Sachsen und darüber hinaus in Zittau zur 50. Jahresversammlung und Sächsischen Ornithologentagung des Vereins Sächsischer Ornithologen (Opens external link in new windowMDR-Bericht). Das spannende Vortragsprogramm bot einen Einblick in zahl­reiche Aktivitäten von der Vogelberingung bis zum Artenschutz. Auch den Mitarbeitern des Bodenbrüterprojekts wurde Gelegenheit gegeben, erste Ergebnisse vorzustellen. Den Vortrag können Sie als pdf-Datei herunterladen. Zur generellen Problematik des Vogelschutzes im Agrar­raum sei an dieser Stelle nochmals auf das aktuelle Positions­papier der DO-G und des DDA verwiesen.

Initiates file downloadVortrag zur 50. VSO-Jahrestagung (5,0 MB)

Opens external link in new windowPositionspapier der DO-G und des DDA zu aktuellen Bestandssituation der Vögel der Agrarlandschaft


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20.03.2012

Kiebitznester schützen!

Mit dem Einzug des Frühlings beginnt die Brutzeit des Kiebitzes. Die Männchen zeigen bereits über den Feldern ihre akrobatischen Balzflüge. Bald darauf legen die Weibchen vier gut getarnte Eier in eine Nestkuhle am Boden. Etwa vier Wochen später schlüpfen die Jungen.

Oft sind die Neststandorte auf Ackerland in der Nähe von Nassstellen zu finden, aber auch Erwartungsflächen für Mais oder Zuckerrüben sind sehr beliebt.

Dies ist problematisch, da die Nester leicht bei der Bearbeitung der Felder zerstört werden. Nassstellen sollten deshalb bei Verdacht auf eine Kiebitzbrut großräumig umfahren werden. Auf den Sommerungen gilt es, rechtzeitig vor der Bearbeitung die Nester zu markieren. Dies kann mit zwei Stangen, in Bearbeitungsrichtung etwa 5-10 m vor und hinter das Nest gesteckt, erfolgen. Bei der Bewirtschaftung wird das Kiebitznest kleinräumig umfahren und so gesichert. Der Bruterfolg ist durch die weitere Bewirtschaftung nicht eingeschränkt. Die Kiebitze profitieren sogar von den guten Sichtbedingungen, die eine erfolgreiche Gefahrenerkennung ermöglichen.

Hilfestellung beim Finden und Markieren von Kiebitznestern bieten die Mitarbeiter des Bodenbrüterprojekts oder die Unteren Naturschutz­behörden.

Sie können sich diesen Beitrag in ausführlicher Form als pdf-Datei herunterladen:

Initiates file downloadKiebitznester schützen! (0,2 MB)


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Feldweg ohne Rain
Statt Ackern in der Baumreihe lieber einen Feldrain belassen

30.01.2012

Neuregelung zu Landschafts­elementen

Zum 01.01.2012 ist eine Neu­regelung der InVeKoS-Ver­ordnung in Kraft ge­treten, die unter anderem die Land­schafts­elemente be­trifft. Bisher waren Feld­raine nicht mit Er­haltungs- und Pflege­verpflich­tungen nach CC ver­bunden. Da es aber bisher auch keine rechts­gültige Defini­tion dessen gab, was beihilfe­recht­lich als Feld­rain gilt, wurde im Zweifels­fall lieber bis zum Weg­rand ge­ackert. Nun ist der Feld­rain in Opens external link in new window§ 8a InVeKoSV ein­deutig be­schrieben. Alles was lang­gestreckt am Rand des Feldes liegt, schmaler als 2 m und mit gras- bzw. krautartigen Pflanzen bewachsen ist gilt als Feldrain und ist Teil der Nutzfläche. Es muss nicht bis zum Rand geackert werden! Nur bei einer Breite von mehr als 2 m ist der Feld­rain CC-relevant und unterliegt dem Be­seitigungs­verbot.

Feld­raine sind wertvolle Strukturen im Offen­land, die Reb­huhn, Feld­hase und vielen weiteren Tier­arten einen Lebens­raum bieten. Darüber hinaus sind sie Stand­ort für viele Pflanzen­arten der Segetal­flora.

Die Betriebs­prämie wird für Land­schafts­elemente wie den Feld­rain weiter­hin ge­zahlt. Zudem sind nach Opens external link in new window§ 5 (2) BNatSchG Land­schafts­elemente bei der land­wirtschaft­lichen Nutzung zu er­halten und nach Möglich­keit zu ver­mehren.


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Sommergerstestreifen in Mais (21.04.2011) - eine Möglichkeit, Bejagungsschneisen feldlerchengerecht anzulegen
Feldlerchenstreifen mit Blühmischung

14.12.2011

Jetzt auch in Sachsen: Bejagungsschneisen in Mais erhalten einen gesonderten Nutzungscode! (siehe Opens external link in new windowMedieninformation)

Bisher war es nötig, diese Schneisen auszumessen und als gesonderte Schläge zu führen. Lediglich die erst nachträglich in den bereits aufgelaufenen Mais gemähten Streifen durften als Mais codiert werden. Dies bleibt auch so. Zusätzlich gibt es für Brachestreifen oder mit einer Kultur bebaute Schneisen die neuen Nutzungscodes 176 und 177.

Das erleichtert nicht nur die Antragstellung. Die Schneisen haben neben dem jagdlichen Aspekt auch für den Naturschutz Bedeutung. Sie bieten Rebhuhn, Feldhase und anderen Tieren der sächsischen Agrarlandschaft einen Lebensraum. Die Streifen helfen zudem beim Biotopverbund. Auch für die Feldlerche können die Flächen geeignet sein.

Die feldlerchengerechte Anlage der Bejagungsschneisen ist einfach. Die Bodenbearbeitung der Maiserwartungsflächen muss bis 31.3. abgeschlossen sein, um den großflächigen Gelegeverlust im April zu vermeiden. Die Streifen werden entweder von der Bearbeitung ausgespart und der Selbstbegrünung überlassen oder mit Sommergetreide bestellt bzw. eine Saatgutmischung ausgebracht. Im April sind dies dann die einzigen bewachsenen Flächen. Die Feldlerche meidet die Schwarzbrache und brütet auf den Bejagungsschneisen.


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Die Stoppelbrache (links) bietet viel mehr Nahrung als die gescheibte Fläche (rechts).
Feldlerchenfenster in Winterraps

13.12.2011

Zum Abschluss des Jahres kann Bilanz gezogen werden. Während der Brut­zeit 2011 wurden auf über 200 ha Maß­nahmen des Boden­brüter­projekts durch die be­teiligten Land­wirt­schafts­betriebe umgesetzt. Hinzu kamen im Sommer ca. 120 ha Stoppel­brache. Für das Betriebs­jahr 2011/12 wurden Verträge über etwa 400 ha Arten­schutz­maßnahmen für Rebhuhn, Kiebitz und Feldlerche ab­geschlossen. Die meisten dieser Flächen sind bereits an­gelegt.

Die Stoppelbrachen (Maßnahme R3) wurden im Spätsommer regelmäßig begangen und die dort vorkommenden Arten dokumentiert. Auf einer Fläche wurden dabei auch Reb­hühner bei der Nahrungs­suche beobachtet. Die Beobachtungen weiterer Arten um­fassten Finken­vögel, wie Grünfink, Stieglitz oder Bluthänfling, die auf den Flächen nach Nahrung suchten. Kraniche und Kiebitze rasteten auf ihrem Zug gen Süden auf den Stoppel­brachen. Ausführliche Informationen zu den positiven Wirkungen der Stoppel­brache finden Sie im Initiates file downloadBodenbrüterrundbrief Nr. 4.

Auch für andere Maßnahmen, wie Kiebitz­inseln und Feld­lerchen­fenster, liegen nun aus­reichend Daten vor. Entsprechende Grafiken und Tabellen sind auf der über­arbeiteten Opens internal link in current windowErgebnis­seite ver­linkt.

Im Winter finden wieder eine Reihe von Vortrags­veranstaltungen statt. Die Fach­informations­veranstaltungen des LfULG sind speziell für Land­wirte, die Termine in den ornitho­logischen Fach­gruppen stehen allen Interessenten offen.

Termine der Fach­informations­veranstaltungen für Land­wirte:

06.01.2012

LfULG-Außenstelle Großenhain, Land­kreis Meißen

11.01.2012

9:30 Uhr, Hotel „Reichenbacher Hof“ in Reichenbach/OL, Land­kreis Görlitz

17.01.2012

10-12 Uhr, LfULG-Außenstelle Pirna, Landkreis Säch­sische Schweiz-Ost­erzgebirge

02.02.2012

18 Uhr, Servicestelle Freiberg-Zug, Land­kreis Mittel­sachsen

09.02.2012

18 Uhr, Agroservice GmbH, am Bahnhof, Altmittweida, Land­kreis Mittel­sachsen

 

Die Präsentation können Sie auf unserer Opens internal link in current windowDownloadseite herunter­laden.

 

Weitere Vortragstermine:

10.02.2012

19 Uhr, NABU-Fachgruppe Ornithologie Groß­dittmanns­dorf


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Rebhuhngerechte Kombinationsbrache aus einer Blühbrache (links) und einem regelmäßig aufgerauten Schwarzbrachestreifen (rechts)

04.07.2011

Mit dem Ende der Brutsaison 2011 beginnen im Bodenbrüterprojekt die Vorbereitungen auf das kommende Betriebsjahr. In den folgenden Wochen werden die Projektkoordinatoren erneut zahlreiche Betriebe zu möglichen Maßnahmen beraten. Die aktuellen Maßnahmen liegen derzeit im Entwurf vor (Initiates file downloadlink). Grundsätzlich werden die bisher erprobten Maßnahmen in bewährter Form umgesetzt. Neu ist eine Variante der Feldlerchenstreifen in Mais mit einem biogasanlagentauglichen Gemenge aus Winterroggen und -erbsen bzw. -wicken. Wir würden uns freuen, wenn dies einige Betriebe im Rahmen der Erprobung testen würden.

In diesen Tagen erhalten zudem alle am Projekt beteiligten Landwirte den dritten Initiates file downloadBodenbrüterrundbrief. Darin sind bereits vorab einige Ergebnisse der Brutsaison 2011 benannt. Sobald Ende Juli auch die Feldlerchenkartierungen abgeschlossen sind, werden die Resultate auf der hiesigen Ergebnisseite eingestellt.


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Staatsminister Kupfer im Gespräch mit dem Koordinator der Lokalen Rebhuhninitiative Südraum Riesa Thomas Fischer von der Grünen Liga Hirschstein
Die Bürgermeisterin der Gemeinde Hirschstein übergibt eine Infomappe der Region

23.05.2011

Am 18.05.2011 informierte sich der Sächsische Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft Frank Kupfer südlich von Riesa über die dortige Lokale Rebhuhninitiative. Die Initiative wurde im Frühjahr 2011 mit dem Ziel gestartet, das Rebhuhn vor Ort zu erhalten. Ansprechpartner ist die Grüne Liga Hirschstein e. V., fachlich unterstützt von der Sächsischen Vogelschutzwarte Neschwitz.

Thomas Fischer, Vorsitzender der Grünen Liga Hirschstein, erläuterte die Beweggründe, Aktivitäten und Ziele der Initiative. So erfuhr der Minister, dass bereits mehrere Landwirtschaftsbetriebe auf etwa 20 ha Fläche Brachen zur Stärkung der Rebhuhnpopulation angelegt haben. Bei noch maximal fünf Brutpaaren im Südraum von Riesa ist dies auch dringend notwendig, wenn es gelingen soll, diese Leitart der sächsischen Kulturlandschaft zu bewahren. Die Brachen wurden überwiegend mit Wildkräutern unter Nutzung heimischer Saatgutmischungen begrünt. Dies schafft nicht nur Lebensräume für das Rebhuhn sondern auch für eine Reihe weiterer Arten, wie Feldhase oder Braunkehlchen. Zudem erhöht sich mit einer vielgestaltigen Landschaft die Lebensqualität der Menschen in der Region.

Dies sahen auch die Bürgermeisterin der Gemeinde Hirschstein, Vertreter mehrerer Agrarbetriebe und der Jägerschaft sowie die örtlichen Ornithologen so. In den kommenden Jahren sollen die bestehenden Restvorkommen des Rebhuhns stabilisiert und durch geeignete Maßnahmen vernetzt werden. Durch gemeinsame Anstrengungen aller Akteure kann es gelingen, die Art zu erhalten und eine Wiederbesiedlung bereits verwaister Feldfluren zu ermöglichen.

Der Minister lobte ausdrücklich das Engagement und machte deutlich, dass es das Bekenntnis Aller zum Erhalt der Artenvielfalt dringend braucht. Er verband dies zudem mit der Hoffnung, dass vergleichbare Initiativen auch an anderen Orten des Freistaates entstehen.

 

Opens external link in new windowMitteilung des SMUL zum Ministerbesuch


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Nasstelle in Winterroggen - Brutplatz für den Kiebitz
noch unvollständiges Kiebitzgelege Ende März (insgesamt werden meist vier Eier gelegt)
Informationstafel am Feldrand mit Prospektboxen
Lebensraum des Rebhuhns - nur an wenigen Stellen sieht es heute noch so aus

14.04.2011

Die Brutsaison 2011 hat begonnen. Aufgrund der warmen Witterung ist das Brutgeschehen beim Kiebitz bereits in vollem Gange. Vielerorts sind Fehl- und Nassstellen vorhanden, die jetzt zur Brut genutzt werden. Bitte achten Sie aber auch abseits davon auf Kiebitzgelege. Insbesondere auf Maiserwartungsflächen werden alljährlich viele Kiebitzbruten im Zuge der Bestellung im April zerstört. Zur erfolgreichen Brut genügt es, die Nester zu markieren und bei der Bearbeitung zu umfahren.

Neben den bereits im Herbst 2010 angelegten Maßnahmenflächen, konnten im Frühjahr weitere Flächen in das Bodenbrüterprojekt aufgenommen werden. Somit werden während der Brutsaison über 200 ha Ackerland im Bodenbrüterprojekt vogelschutzgerecht bewirtschaftet. Hauptaugenmerk ist dabei einerseits die Erprobung von Maßnahmen wie Kiebitzinsel, Feldlerchenfenster oder Feldlerchenstreifen und andererseits die Sicherung wichtiger Brutvorkommen des Kiebitzes. Zur Bewertung der Maßnahmen führen die Projektkoordinatoren und viele Mitarbeiter aus dem ehrenamtlichen Naturschutz regelmäßig Kontrollen durch.

Zum Erhalt des in Sachsen besonders stark gefährdeten Rebhuhns starten 2011 "Lokale Rebhuhninitiativen". Unter dem Motto "Das Rebhuhn vor Ort erhalten" soll unter Einbindung aller Akteure versucht werden, einen hinreichend großen Flächenpool rebhuhngerecht zu bewirtschaften. Nur bei gemeinsamer Anstrengung von Naturschützern, Landwirten, Jägerschaft und Behörden kann es gelingen, diese einst häufige Art in der sächsischen Agrarlandschaft zu bewahren. Bisher wurden zur Umsetzung der Initiativen Partner in drei Vorkommensgebieten des Rebhuhns im Raum Wurzen, im Südraum Riesa und im Bereich Dresden-Rähnitz gewonnen. Weitere Initiativen sollen folgen.


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Feldlerchenfenster in Winterraps

08.12.2010

Mit dem Ende der Brutsaison 2010 liegen nun die Daten aus der Erfolgs­kontrolle vor. Die Ergebnisse werden, wie schon 2009, im jähr­lichen Projekt­bericht zusammen­gefasst und aus­gewertet. Einiges finden Sie auch in der Opens internal link in current windowErgebnis-Rubrik.

Die Beratung der Land­wirte zu Maß­nahmen im Betriebs­jahr 2010/2011 ist ab­geschloßen. Der Fokus richtete sich auf Maß­nahmen, für die es bisher an Er­fahrungen fehlte. So wurde bei der ge­mein­samen Flächen­auswahl auf die Um­setzung in speziell aus­gewählten Kultur­arten ge­achtet. Für das Betriebs­jahr 2010/11 konnten bereits 34 Maß­nahmen mit 20 Betrieben auf über 200 ha ver­einbart werden. Die meisten Flächen wurden bereits bei der Aus­saat im Herbst 2010 an­gelegt, weitere folgen im Frühjahr 2011. In einigen Kulturen sind z. B. die Feld­lerchen­fenster bereits jetzt im auf­keimenden Be­stand er­kenn­bar.

Feld­lerchen­fenster werden übrigens seit 2009 bundes­weit im Opens external link in new windowProjekt "1000 Äcker für die Feldlerche" des NABU Deutsch­land und des Deutschen Bauern­verbands um­gesetzt. Ein­gebettet in diese Initiative hat auch der Säch­sische Landes­bauern­verband (SLB) ein Feld­lerchen­projekt auf­gelegt, welches von der Säch­sischen Vogel­schutz­warte Nesch­witz unter­stützt wird (Opens external link in new windowHandreichung nur für SLB-Mitglieder). Weitere Informationen zu Feldlerchenfenstern in anderen Bundesländern finden sie Opens external link in new windowhier.

Anfang Februar 2011 wurde der zweite Initiates file downloadBodenbrüterrundbrief verschickt. Mit dem Rundbrief werden die beteiligten Landwirte zukünftig über alle wichtigen Ereignisse und Ergebnisse des Bodenbrüterprojekts informiert. Zudem werden im Rahmen der Winterschulungen für Landwirte Vorträge zum Bodenbrüterprojekt angeboten.


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